ABSCHIED von Werner Brodowy

Der 63-Jährige startete vor 37 Jahren als erster Mitarbeiter bei Hüttenhölscher Maschinenbau, jetzt geht er in den wohlverdienten Ruhestand

Lange fieberte Werner Brodowy auf diesen Tag hin. Seine Arbeitskollegen hielt der 63-Jährige – gefragt oder ungefragt - stets auf dem neuesten Stand, wie viele Tage er noch zu arbeiten hat. Doch jetzt, wo es endlich soweit ist, blickt er nach mehr als 37 Jahren auch mit Wehmut auf seinen letzten Tag bei der Hüttenhölscher Maschinenbau GmbH & Co. KG.

Seit dem 1. Januar 1983 half Werner tatkräftig mit, dass aus einem Drei-Mann-Betrieb ein erfolgreiches Unternehmen mit 200 Mitarbeitern geworden ist. „Direkt mit drei Chefs zusammenzuarbeiten war schon etwas gewöhnungsbedürftig", blickt er schmunzelnd auf die Anfänge zurück.  Bereut hat er den Wechsel zu Hüttenhölscher nicht: „Im Gegensatz zur Serienproduktion vorher musste ich Sondermaschinen zusammenschrauben, die es so noch nie gab. Ständig standen wir vor neuen Herausforderungen. Das hat viel mehr Spaß gemacht.“

Den Schraubenzieher wird Werner auch im Ruhestand nicht an die Seite legen: „Mit den Händen etwas Produktives zu erschaffen, war schon immer meine Leidenschaft. Jetzt werde ich mich wieder mehr meinem Hobby dem Funktionsmodellbau widmen.“ Gleichzeitig freut er sich auf mehr Zeit für sein Enkelkind Wenke sowie längere Fahrradtouren.

Uns wird Werner fehlen, schließlich war er das Urgestein des Unternehmens. „Auf ihn konnten wir uns immer verlassen“, sagt Norbert Hüttenhölscher, „mit seinem technischen Verstand hat er so einige Maschinen ans Laufen bekommen und weiterentwickelt.“

Wie sehr auch seine Kollegen den manchmal brummigen, aber meist witzigen Stukenbrocker schätzen, zeigt die eigens für ihn organisierte Abschlussfeier mit mehr als 70 Personen. Zunächst ging es mit einem Bus zur Firma Craemer nach Herzebrock-Clarholz, wo Brodowy sich von seinen langjährigen Weggefährten verabschieden konnte. Anschließend feierten die Kollegen ihren Werner im Bokelfenner Krug. „Ich bin wirklich gerührt, was die Kollegen für mich auf die Beine gestellt haben, das macht den Abschied nicht unbedingt leichter.“

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SPANNENDER BESUCH
beim Jugendbeirat der Handwerkskammern in Berlin

Mitgestalten macht Spaß: Unser Auszubildender Miguel Vietz besuchte für die Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe zu Bielefeld eine Sitzung des Jugendbeirates des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks.

Miguel Vietz ist in unserem Unternehmen im dritten Ausbildungsjahr zum Feinwerkmechaniker. Für die Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe zu Bielefeld hat er an der Sitzung des Jugendbeirates in Berlin teilgenommen, in der über die neue Imagekampagne für das Handwerk beraten wurde.

"Die zukünftig geplanten Kampagnen werden für viele Jugendliche sehr aufschlussreich sein", prophezeit Miguel. "Gerade weil sie von jungen Menschen mitgestaltet werden, die mitten in der handwerklichen Ausbildung sind und ihre Erfahrung mit einbringen." Für ihn war der Austausch mit den anderen Auszubildenden des Jugendbeirats sehr interessant: "Es war spannend zu hören, dass viele die gleichen Argumente für einen handwerklichen Beruf hatten wie ich, obwohl sie aus anderen Bereichen kommen."

Miguel gefällt die abwechslungsreiche Arbeit. Für ihn war es wichtig, während seiner Ausbildung etwas mit seinen eigenen Händen zu fertigen und dadurch seine mentalen und körperlichen Fähigkeiten zu fördern. Durch die filigrane Handarbeit sei er viel geduldiger geworden, sagt er. "Zu Beginn des ersten Ausbildungsjahres haben wir das Feilen gelernt und wie man Ordnung und Sauberkeit am Arbeitsplatz hält," berichtet der 20-jährige Verler, "mittlerweile montiere ich schon Teile für die Maschinen und bin am Entstehungsprozess beteiligt." Für Miguel ist die Ausbildung zum Feinwerkmechaniker genau das Richtige und er möchte auch nach der Ausbildung weiter in diesem handwerklichen Beruf arbeiten.

HANDWERKLICHE AUSBILDUNG
trifft modernste Technik

Die Handwerkskammer OWL stellt unsere Azubis Timon Kläsener und Francesco Becker als #JAzubis des Monats Juli vor

Sägen, bohren, flexen - seit gut einem Jahr fliegen bei unseren Azubis Francesco Becker und Timon Kläsener fast täglich die Späne und Funken. Francesco macht eine Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker und Timon zum Feinwerkmechaniker.

Im erwinlive-Video von der Handwerkskammer OWL erzählen die beiden von ihrem Ausbildungs-Alltag, warum ihnen ihre Ausbilung Spaß macht und warum der ausgewählte Beruf für sie Zukunft hat. Francesco und Timon sind sich auf jeden Fall einig: Mit ihrer handwerklichen Ausbildung lernen sie ihren Beruf von Grund auf kennen und legen damit eine gute Basis für ihre Zukunft.

Als Handwerksbetrieb bilden wir folgende Berufe aus: Feinwerkmechaniker, Mechatroniker und Zerspanungsmechaniker aus. Mehr Informationen zur Ausbildung gibt es hier.